Die häufigsten Fragen auf dem Weg zum Nichtraucher
Millionen von Menschen hören jedes Jahr mit dem Rauchen auf - Sie können einer von Ihnen sein!
Aller Anfang ist schwer, aber gerade deshalb haben wir einen Fragenkatalog mit häufig gestellten Fragen und Antworten rund um das Thema Raucherentwöhnung zusammengestellt.
Jeder Mensch macht auf dem Weg zum Nichtraucher unterschiedliche Erfahrungen. Eine gute Vorbereitung hilft: Legen Sie ein Aufhördatum fest, entfernen Sie die Zigaretten aus Ihrem Umfeld, informieren Sie Familie und Freunde, vielleicht posten Sie das in Ihrem sozialen Umfeld und nutzen Sie bewährte Hilfsmittel wie Nikotinersatzprodukte zu Ihrer Unterstützung.
Denken Sie darüber nach, einfach so ohne Unterstützung aufzuhören? Nikotin aus Zigaretten macht so stark abhängig, dass viele unterschätzen, wie schwer es ist, dem Rauchverlangen allein mit Willenskraft zu widerstehen. Nikotinersatzprodukte führen dem Körper eine kontrollierte Menge Nikotin zu, lindern das körperliche Verlangen und ermöglichen, sich auf die mentalen Aspekte des Aufhörens zu konzentrieren. Bei sachgemässer Anwendung verdoppeln sich die Chancen zu stoppen.* * die Nikotinersatztherapie kann die Erfolgschancen im Vergleich zu reiner Willenskraft verdoppeln.
Mit dem Rauchen aufzuhören ist schwer. Wenn Sie dem Körper kontrolliert, reduziert Nikotin zuführen, kann das die Entzugserscheinungen lindern und den Rauchstopp erleichtern. Nikotinersatztherapien führen dem Körper Nikotin in therapeutischen Mengen zu, jedoch ohne die gesundheitsschädlichen Stoffe des Zigarettenrauchs. So kann Nicotinell helfen, den Rauchstopp zu erleichtern und Entzugserscheinungen zu mildern.
1. Lutschen, bis sich ein kräftiger Geschmack entwickelt.
2. Lutschtablette zwischen Wange und Zahnfleisch „parken“.
3. Nach Nachlassen des Geschmacks wieder lutschen.
4. Insgesamt etwa 30 Minuten pro Tablette. Zwischen den Anwendungen Pausen einlegen, um Magenreizungen oder Schluckauf zu vermeiden. Während der Anwendung nicht essen oder trinken.
Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
Für die meisten Rauchenden sind 8–12 Lutschtabletten pro Tag ausreichend. Verwenden Sie nicht mehr als 15 Lutschtabletten pro Tag und nicht mehr als 1 Lutschtablette pro Stunde. Die Behandlungsdauer ist individuell; bei Rauchstopp beträgt sie maximal 3 Monate, bei Reduktion maximal 12 Monate. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage
Nein, die Lutschtabletten dürfen nicht halbiert werden. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage..
Pflaster und Lutschtabletten sind sehr diskret. Nein, man riecht nicht aus dem Mund.
1. Kauen, bis sich der Geschmack entfaltet.
2. Kaugummi zwischen Wange und Zahnfleisch „parken“.
3. Wieder kauen, sobald der Geschmack nachlässt.
4. Dauer der Anwendung: ca. 30 Minuten pro Stück. Während der Anwendung nicht essen oder trinken.
Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
Üblicherweise sind 8–12 Kaugummis pro Tag ausreichend. Kauen Sie nicht mehr als 15 Kaugummis pro Tag und nicht mehr als 1 Kaugummi pro Stunde. Die Behandlungsdauer beträgt bei Rauchstopp maximal 3 Monate, bei Reduktion maximal 12 Monate. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage..
Die Kaugummis von Nicotinell werden in den Geschmacksrichtungen Cool Mint und Tropenfrucht angeboten. Beide werden in den Stärken 2mg und 4mg angeboten.
Ja, sie schmecken wie normale Kaugummis. Sie haben allerdings eine pfeffrige Note, diese kommt vom pfeffrigen Geschmack des Nikotins.
1. Täglich ein neues Pflaster verwenden.
2. Auf unversehrte, trockene, unbehaarte Hautstellen (z. B. Oberarm, oberer Rücken oder Hüfte) aufkleben und Ränder glatt streichen.
3. 24 Stunden tragen und täglich die Stelle wechseln.
4. Kombination mit Kaugummis möglich, aber niemals zwei Pflaster gleichzeitig anwenden.
Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
Kleben Sie das Pflaster auf eine gesunde, unbehaarte, trockene und saubere (keine Lotion, Alkohol oder Salbenreste usw.) Hautstelle und streichen Sie die Ränder glatt. Das transdermale Pflaster soll 10-20 Sekunden lang mit der Handfläche angedrückt werden. Wenn Sie sich eincremen, sparen Sie diese Stelle aus. Wechseln Sie die Position des Pflasters von Zeit zu Zeit.
Ja, beim Sport und danach Baden oder Duschen, oder auch Sonnenbaden kann das Pflaster völlig unkompliziert auf der Haut belassen werde. Um das transdermale Pflaster vor Feuchtigkeit zu schützen, kann es mit einem gewöhnlichen wirkstofffreien Pflaster überklebt werden. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit ein transdermales Pflaster maximal 1-2mal abzunehmen, ohne damit seine Klebeeigenschaften zu beeinträchtigen. Es sollte nach dem Abziehen von der Haut mit dem äußersten Kleberand vorsichtig auf eine glatte Oberfläche, z.B. einen Spiegel, aufgeklebt werden, um die Haftfähigkeit zu bewahren. Nur bei der Sauna oder einem Tauchgang muss mit dem Pflaster pausiert werden. Sie sollten die Haut abkühlen lassen und dann können Sie ein Pflaster erneut aufkleben. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
Am besten wechseln Sie die Stelle täglich. Bitte beachten Sie, dass es zu leichten Rötungen kommen kann, das ist völlig „normal“. Sollten diese aber stärker sein, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
Das Pflaster ist in unterschiedlich Stärken und jeweils anderen Wirkstoffmenge erhältlich, was zu einer anderen Pflastergrösse führt:
- 21mg = 6,2 cm
- 14mg = 5 cm
- 7mg = 4,6 cm
Und nein, Sie dürfen die Pflaster nicht zerschneiden, da dann die Wirksamkeit beeinflusst wird. Wenden Sie nie mehr als ein Pflaster gleichzeitig an. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.
Während Nikotin selbst eine pflanzliche Substanz ist, die aus Tabak gewonnen wird, können die anderen Inhaltsstoffe oder die Produktionsmethoden tierische Bestandteile enthalten.
Bitte beachten Sie, dass es zu leichten Rötungen kommen kann. Lesen Sie hierzu die Packungsbeilage und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Bitte beachten Sie, dass es zu leichten Durchfall- oder Verstopfungserscheinungen kommen kann. Lesen Sie hierzu die Gebrauchsanweisung und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Nikotin macht süchtig. Deswegen sollen Kaugummis (wie auch alle anderen Formate) nicht länger als in der Gebrauchsanweisung empfohlen angewendet werden und die Dosierung schrittweise reduziert werden.
Wenn Sie Zahnersatz oder Prothesen tragen, empfehlen wir zur Rauchentwöhnung Nicotinell Lutschtabletten oder Nicotinell Pflaster..
Viele Ex-Raucher nehmen leicht zu, da der Stoffwechsel sich verändert und Essen kurzfristig Belohnung ersetzt. Eine ausgewogene Ernährung und Bewegung helfen, das Gewicht zu stabilisieren. Die gesundheitlichen Vorteile des Rauchstopps überwiegen deutlich.
Die erste Woche ist oft die schwierigste. Körper und Geist müssen sich umstellen. Erstellen Sie einen Plan, um mit dem Rauchverlangen umzugehen, und erinnern Sie sich an Ihre Gründe, warum Sie aufhören möchten. Vermeiden Sie Situation, die Sie zum Rauchen verleiten und verwöhnen Sie sich besonders in dieser ersten Woche.
Sie sind auf dem richtigen Weg, aber noch nicht am Ziel! Beobachten Sie, wann und warum das Rauchverlangen auftritt, und suchen Sie sich gesunde Alternativen. Belohnen Sie sich für Erfolge – kleine Fortschritte zählen. Teilen Sie Ihre ersten Erfolge mit Ihren FreundInnen oder Familie, um Zuspruch zu erhalten – sie werden stolz auf Ihre Fortschritte sein.
In der Packungsbeilage und auf der Webseite bei den jeweiligen Produkten ist genau beschrieben, wie Sie die Dosierung während der Therapie anpassen – dies geschieht in Abhängigkeit davon wie viele Zigaretten Sie vorher geraucht haben. Wir empfehlen, sich daran genau zu halten, um die Erfolgschancen für Ihre Nikotinersatztherapie so hoch wie möglich zu halten.
Das hängt davon ab, ob Sie ein starker, mittlerer oder leichter Raucher oder Raucherin sind. In der Packungsbeilage und auf der Webseite bei den jeweiligen Produkten ist genau beschrieben, wie Sie die richtige Dosierung für Ihre Therapie finden und wie Sie diese über die nächsten Wochen anpassen können. Wir empfehlen, sich daran genau zu halten, um die Erfolgschancen für Ihre Nikotinersatztherapie so hoch wie möglich zu halten.
Der typische Zeitraum beträgt etwa 6 Wochen bis 6 Monate. Aber das ist individuell sehr verschieden und realistisch kann es bei manchen auch länger dauern, wenn Rückfälle auftreten. Es ist sehr wichtig, dass Sie sich nicht zu sehr unter Druck setzen und zu kurzfristig denken, um Rückfälle zu vermeiden.
Bitte bleiben Sie bei den in der Packungsbeilage empfohlenen Dosierungen und Zeitplänen, um kein erhöhtes Risiko für einen Rückfall einzugehen. Das wäre doch super schade, nachdem Sie diesen Schritt geschafft haben!
Die Kosten für die Nikotinersatztherapie sind sehr individuell und hängen von den eigenen Bedürfnissen ab. Da die Kosten für das Rauchen allerdings erheblich sind (z.B. wenn Sie eine Schachtel pro Tag rauchen, kostet Sie das Rauchen ca. CHF 270 im Monat), können Sie bereits mit der Nikotinersatztherapie in den meisten Fällen Geld sparen.
Der beste Zeitpunkt aufzuhören ist immer „so früh wie möglich“. Viele schaffen den Rauchstopp direkt zu Beginn der Therapie. Falls das nicht sofort gelingt, kann die Nikotinersatztherapie auch dabei unterstützen, den Konsum Schritt für Schritt zu reduzieren – ein anerkannter Weg, der vielen hilft, den endgültigen Rauchstopp zu erreichen. Manche beginnen beispielsweise damit, ihre tägliche Zigarettenmenge nach und nach zu verringern, bevor sie ganz aufhören. Wichtig ist, dass die Reduktion konsequent fortgeführt wird und das Rauchen nicht dauerhaft zusammen mit der Therapie weiterläuft.
Kurz gesagt: Sofort aufhören ist optimal – aber wenn das nicht klappt, kann ein schrittweiser Ausstieg ein hilfreicher und wirksamer Weg zum endgültigen Rauchstopp sein.
Ein Rückfall kann passieren und sollte Sie nicht entmutigen. Die Nikotinersatztherapie ist weiterhin die Unterstützung an Ihrer Seite, um den Stopp schaffen zu können. Die Produkte sind Teil eines 9–12‑Wochen‑Programms, das die Entwöhnung unterstützt.
Bitte sprechen Sie hier mit Ihrem Sie betreuenden Arzt oder Ärztin, ob eine Nikotinersatztherapie für Sie möglich ist und wenn ja, wie Sie diese am besten durchführen.
Toll, dass Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Idealerweise sollten Sie diesen Schritt als Schwangere aus eigener Willenskraft machen. Sollte dies aber sehr schwer sein, sollten Sie sich umfangreich von Ihrem betreuenden Arzt oder Ärztin beraten lassen, wie es Ihnen am besten gelingen wird, mit dem Rauchen aufzuhören und Ihr Kind dabei zu schützen und welche Produkte Sie zur Unterstützung nutzen können.
Mit jeder Zigarette nimmt der Körper etwa 1 mg Nikotin auf. Das Nikotin gelangt schnell über die Lunge ins Blut und innerhalb weniger Sekunden ins Gehirn.
In den ersten Wochen nach einer plötzlichen Reduzierung oder einem vollständigen Stopp der Nikotinzufuhr treten Symptome des Nikotinentzugs auf. Wenn Sie nikotinabhängig sind, setzt das Rauchen Neurotransmitter wie Dopamin frei. Beim Aufhören können Entzugsbeschwerden auftreten – das ist die Reaktion ihres Körpers, wieder in einen gesunden Zustand zurückzukehren. Halten Sie durch – es wird mit der Zeit besser.
Rauchverlangen dauert in der Regel nur wenige Minuten. Ablenkung, Bewegung oder kleine Rituale (z. B. Wasser trinken, tief durchatmen) helfen, die Phase zu überstehen. Hilfsmittel wie Nikotin-Kaugummis oder -Lutschtabletten können zusätzlich unterstützen.
Zigarettenrauch führt zu schneller Nikotinaufnahme– zusammen mit über 7.000 Chemikalien, von denen 69 als krebserregend eingestuft werden. Der Wirkstoff in Nicotinell ist eine niedrige Dosis therapeutischen Nikotins, die schrittweise aufgenommen wird und Entzugssymptome wie Rauchverlangen, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Frustration, Angst und Unruhe reduziert. Ziel der Anwendung von Nicotinell ist, die Nikotinabhängigkeit langsam zu verringern – nach einem Plan mit zunehmend geringerer Nutzung.
Ersetzen Sie Ihre Rauchrituale durch andere angenehme Tätigkeiten: z. B. Spaziergänge, Anrufe, kurze Pausen an der frischen Luft. Verknüpfen Sie positive Gewohnheiten mit Entspannung, nicht mit Zigaretten.
Ein Rückfall ist kein Versagen. Analysieren Sie, was den Rückfall ausgelöst hat, und lernen Sie daraus. Sie können mit dem Rauchen aufhören, Sie haben es nur noch nicht geschafft. Setzen Sie ein neues Datum und suchen Sie sich Unterstützung, um den Weg zu schaffen. Viele schaffen es erst nach mehreren Versuchen. Mit Nikotinersatzprodukten erhöhen Sie Ihre Wahrscheinlichkeit, den Weg zu schaffen.
Entzugssymptome erreichen nach etwa 2–3 Tagen ihren Höhepunkt und klingen innerhalb von 1–3 Monaten ab. Das Verlangen kann jedoch bei bestimmten Anlässen wiederkehren – daher ist Vorbereitung entscheidend.
Nein, es gibt hier keine Unterschiede. Wichtig ist, dass Sie das Produkt auswählen, das zu Ihren Gewohnheiten am besten passt, damit Sie die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit haben. Die Produkte sind Teil eines 9–12‑Wochen‑Programms, das die Entwöhnung unterstützt